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Verleihung Office Excellence Award 2013

Preisträger Office Excellence Award 2013

Sieger in der Kategorie A – Beste Büroorganisation

1. Platz: WIKA Alexander Wiegand SE & Co. KG, Klingenberg

wikaWIKA setzt in Klingenberg seit vielen Jahren auf Office Excellence, um auch in der Bürowelt exzellent zu werden. Nachdem man in den letzten Jahren immer wieder auf den Plätzen 3 oder 2 gelandet ist, hat es dieses Jahr endlich geklappt. Herausragend ist, dass Office Excellence im Alltag angekommen ist. Vieles ist so selbstverständlich geworden, dass die Auditoren die Mitarbeiter auf liebvolle Details in der täglichen Umsetzung aufmerksam machen mussten. Kaizen und KVP ist Kulturbestandteil im Unternehmen und wird von einem eigenen Moderatorenteam stetig vorangetrieben. Auch wenn aktuell die Prozessoptimierung und der internationale Roll out immer stärker vorangetrieben wird, stehen die Mitarbeiter weiterhin im Mittelpunkt.

2. Platz: HARTING Technologiegruppe, Espelkamp

hartingHarting hat erst vor zwei Jahren mit der systematischen Umsetzung von Kaizen-Methoden im Office begonnen. Die Besonderheit ist, dass man in den ersten Leveln nicht auf Workshop-Konzepte setzt, sondern über ein sehr ausgeprägtes Multiplikatorenmodell, Referenzarbeitsplätze und sorgfältig ausgearbeitete Standards die Multiplikation voran treibt. Ein ausgefeiltes Zielmanagement gibt auch den Mitarbeitern eine klare Richtung, wie man über Ziele und Kennzahlen die Vision des Unternehmen unterstützen kann. Ein Beispiel für die ausgeprägte Mitarbeiterorientierung ist der Smiley-Index. Hier bewertet jeder Mitarbeiter einmal pro Monat die aktuelle Situation zu den Themen 5S, Information, Besprechungskultur, Umgang im Team. Dies ist für alle Führungskräfte ein klarer Spiegel der Realität. Auf Unzufriedenheit und Abweichungen kann schnell reagiert werden.

3. Platz: EDAG Production Solutions GmbH & Co. KG, Fulda

edagEDAG setzt bei der Umsetzung von Office Excellence klar auf die Führungsverantwortung. Unterstützt werden die wesentlichen Fragestellungen durch eine Matrix-Organisation. Jede Führungskraft übernimmt pro Jahr ein Schwerpunktthema. Da EDAG als Engineering-Dienstleister ohnehin in Prozessen denkt, ist es nur verständlich, dass die Prozessoptimierung im Focus steht. Der Bereich, der in der Kategorie A den dritten Platz erzielt hat, hat sich in einem Dachbereich eine völlig neue Arbeitswelt geschaffen. Dabei war das Ziel, Arbeitsplätze der Zukunft für Planer und Ingenieure zu schaffen. Herausgekommen ist eine Arbeitsatmosphäre, die in Hinblick auf Klima, Geräusche, Kommunikation, Licht und Wohlbefinden seines Gleichen sucht. Und als Zugabe haben die Planer und Ingenieure bei EDAG ein Messgerät für Wohlbefinden im Büro entwickelt.

Sieger in der Kategorie B – Bestes Verbesserungsprogramm

1. Platz: Viessmann Werke GmbH & Co. KG, Allendorf

viessmannViessmann hat nun seinen dritten Anlauf zur Umsetzung von KVP im Büro gestartet. Das Programm VITOTOP stellt die Methoden und Werkzeuge bereit. Diesmal war man sich aber sicher: Nebenbei geht nicht. In jedem Bereich, der VITOTOP im Office startet, werden pro 100 Mitarbeiter ein Kollege freigestellt und intensiv ausgebildet. Mit dieser geballten Power werden dann die Prozesse optimiert, die eigene Arbeitswelt verbessert und auf Basis pfiffig programmierter Workflows die tägliche Arbeitseffizienz kontinuierlich gesteigert.
Multiplikatoren sind auch bei Viessmann immer die Führungskräfte.

2. Platz: HARTING Technologiegruppe, Espelkamp

hartingHarting setzt mit seinem HARlis – Harting learning & improvement system vor allem auf die Schulung und das Training der Beteiligten. Die Multiplikatoren sind gut geschult und „fahren“ dann HARlis-Mobile in ihre Abteilung. Auf diese Weise wird 5A gestartet und ausgerollt, die Standards ausgerollt und geschult und auch das Prozessmapping gestartet. Schnell, direkt mit wenig Aufwand, … aber mit hohem Wiedererkennungswert. Das HARlis-Mobil für Prozessmapping ist so dimensioniert, das im ersten Schritt nur „kleine“ Prozesse Platz haben. Wenn die Kollegen dann an die Methode gewöhnt sind, werden auch die umfangreicheren Fragestellungen in Angriff genommen.

3. Platz: BauschLinnemann GmbH

bauschlinnemannBei BauschLinnemann haben 10% der Mitarbeiter eine Rolle als Pate oder Auditor. Die gleiche Anzahl ist in der Moderation von Prozessmappings geschult. Jeden Monat laufen Prozessmappings und die damit verbundenen Verbesserungen.
Die vielen kleinen Lösungen zur Verbesserung des Arbeitsalltages sind heute immer öfter digital. So wird heute nicht mehr über ein pfiffige Papierablage nachgedacht, sondern jeder  im Umgang mit elektronischen Ablagen geschult. Jeder Ordner auf den gemeinsamen Laufwerken hat einen Paten und es gibt klar kommunizierte Standards für den Umgang. Unter dem Schlagwort Ideenpool treffen sich regelmäßig 20-30 Personen und tauschen unter professioneller Moderation die besten Ideen und Verbesserungen aus.

Impressionen – Office Excellence Award

 

Wir gratulieren allen Preisträgern und den vielen Unternehmen, die sich ebenfalls mit tollen Ideen und Beispielen am Office Excellence Award 2013 beteiligt haben.