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Office Excellence Kongress 2010

2010 trafen sich alle Experten und interessierten Unternehmen bei Volkswagen in der Gläsernen Manufaktur in Dresden. Die zwei Tage standen im Zeichen des gemeinsamen Erfahrungsaustauschs. Über 200 Teilnehmer diskutierten an über 40 Infomärkten die verschiedenen Methoden und Vorgehensweisen. Im Rahmen einer großen Gala-Veranstaltung am Abend wurde der Office Excellence Award vergeben und Wolfram Kons nahm den Spendenscheck der Aktion „Deutschland räumt auf“ in Höhe von 70.000,- EUR entgegen.

Viele Bilder, Impressionen und sämtliche Infomärkte finden sie hier.

Anlässlich der Aktionstage „Deutschland räumt auf“ für den RTL-Spendenmarathon fandt der Kongress 2010 bei unserem Best-Practice Partner VW in der Gläsernen Manufaktur in Dresden statt.

Dass die Volkswagen AG mit ihrem übergreifenden Konzern-Produktionssystem auf einem guten Weg ist stellten Dr. Jürgen Unser, VW, Leiter Konzernproduktionsstragegie, -planung und Jörg Federlechner (Bild rechts), Leiter Prozessoptimierung indirekte Bereiche, dar. Der Fokus liegt auf der Reduzierung der Durchlaufzeit in allen Bereichen. Alle Mitarbeiter sollen in den KVP-Prozess mitgenommen werden und dazu beitragen, Informationsfluss und Durchlaufzeiten zu optimieren.

Bis 2018 soll ein wertstromorientiertes synchrones Unternehmen entstehen. Maßnahmen werden innerhalb des Konzerns weltweit kommuniziert. Im Hinblick auf die Reduzierung von Verschwendung gibt es zum Beispiel Projekte wie Druckereffizienz oder E-Mail-Effizienz. Als Standard wurde bei allen Druckern eine Farbreduzierung eingeführt. Das mag zunächst nach Erbsenzählerei klingen. Doch pro Jahr werden im Hause Volkswagen ca. 200 Mio. Blatt Papier ausgedruckt. Das Einsparpotenzial alleine durch Farbreduzierung um 25 % beim Ausdrucken liegt bei ca. 1,5 Mio. Euro pro Jahr. Im E-Mail-Bereich liegt innerhalb des Konzerns das Datenwachstum bei jährlich 36 %. Ziel ist die Stabilisierung auf 1 bis 2 % oder sogar eine Reduzierung.

Die Bearbeitungszeit für E-Mails soll um 20 % reduziert werden. Durch gezieltes Managementtraining und standardisierte Workshops sei es laut Federlechner gelungen, seit Projektstart im Juli 2008 bereits 28.000 Mitarbeiter ins Boot zu bekommen. Es wurden 258 Moderatoren und Co-Moderatoren und 123 Nachwuchsführungskräfte ausgebildet, die ihr Wissen in Schulungen und Workshops weitergeben. Wichtig sei es, einen Nutzen für die Menschen zu generieren, damit der KVP-Gedanke nachhaltig in der Organisation verankert wird.