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Office Excellence Kongress 2011: Neue Bürowelten als Raum für vernetztes Arbeiten – Pressemitteilung

Office Excellence Kongress 2011

Neue Bürowelten als Raum für vernetztes Arbeiten

ROSENHEIM. Der 8. Office Excellence Kongress beleuchtete nicht nur Methoden zur Prozessoptimierung im Büro. Der Fokus richtete sich auf die Rahmenbedingungen, die es braucht, um Vernetzung und Kreativität zu fördern. Das ideale Umfeld zu diesem Thema boten die Räume des Gastgebers Steelcase Werndl AG in Rosenheim.

„Wir haben den Kongress auf eine andere Ebene erhoben.“ Mit diesem Fazit verabschiedete Thomas Klug von der macils.management-centrum GmbH nach zwei inspirierenden Tagen die rund 140 Teilnehmer. Die Veranstalter setzten in diesem Jahr verstärkt auf Interaktion. Neben Fachvorträgen gab es in der Benchmark-Arena 25 Anlaufpunkte, wo sich die Teilnehmer zu unterschiedlichen Themen austauschten. Beispielsweise über E-Mail-Effizienz, die Technikplattform Sharepoint, Firmen-Wikis, Office Scorecard oder Enterprice 2.0. Die Besucher konnten sich informieren über das Lehrbüro des CETPM an der Hochschule Ansbach. Über den produktiven Einsatz von Organisationshilfsmitteln diskutierten Vertreter der Firmen Weigang und Mappei mit interessierten Gästen. Weitere Themen waren die Nutzung des Adobe PDF-Programms als Beschleuniger für Prozesse oder das spielerische Schaffen von Bewusstsein zum Aufbrechen alter Strukturen. Best Practice Beispiele für Office Excellence stellten Firmen wie CeramTec, Daimler, Hettich, ZF Friedrichshafen vor.

„Raumgestaltung kann einen wesentlichen Beitrag zur Prozessverbesserung leisten“. Davon ist Dr. Henning Figge, Vorstand von Steelcase, überzeugt. In seinem Unternehmen werden diese Konzepte nicht nur geplant, sondern auch gelebt. Durch den Wandel in der Kultur und die Entwicklung der organisatorischen Aspekte bekommt das Büro laut Figge eine andere Funktion. Steelcase wolle verstehen, wie Man überlege sich, wie man Arbeitsplätze , wie Menschen heute und in der Zukunft arbeiten und wie die Umgebung aussehen muss, die den Einzelnen in seiner spezifischen Arbeitssituation besser, gesünder, zufriedener und produktiver sein lässt.effizient anordnen kann. Es gehe nicht mehr um Statussymbole. „Wir sind zu einer Art Unternehmenspsychiater geworden und unterstützen bei Entwicklung und Umsetzung von Bürokonzepten“, so sieht Henning Figge die neue Rolle seines Unternehmens.

Seine Visionen für die Planung von Büroräumen erläuterte Dipl. Ing. Architekt Robert Mokosch, Chefdesigner verantwortlich für die Architekturkommunikation bei Steelcase, in einem spannenden Vortrag. Der „Future Work Space“ müsse sich komplett der Kommunikation verschreiben – so die Meinung des Architektur-Experten. Die Planer fungieren laut Mokosch künftig als Kommunikatoren, Schnittstelle und Konnektoren. Sie müssen Architektur erlebbar machen als kollektives, geplantes Raumerlebnis. „Es gibt einen Grund, warum Menschen keine Bilder von ihrem Büro zu Hause aufhängen“. Mit diesem Zitat unterstreicht er seine Forderung von „nachhaltiger Architektur“. Orte würden nachhaltig wirken, wenn man empfindet, dass man an ihnen aufgeht. Sie müssten ähnlich funktionieren wie das Lieblingscafe.

Ein Highlight war die Führung durch das Worklab der Steelcase Werndl AG, wo Office Excellence im kreativen Umfeld Tag für Tag gelebt wird. Räume zum Wohlfühlen mit unterschiedlicher Farbgestaltung bieten Zonen zur Kommunikation und zum unkonventionellen Arbeiten. Moderne Technik ermöglicht das Arbeiten unabhängig von Raum und Zeit. Viele Mitarbeiter setzen sich einfach in die Kantine und arbeiten dort. Hier kann man sich in eine Ecke zurückziehen, um konzentriert zu arbeiten oder im Team an einen Tisch sitzen.

Im Rahmen einer Abendveranstaltung wurde der Office Excellence Award 2011 verliehen. Der Preis würdigt Unternehmen, die Maßnhamen zur Steigerung der Büroeffizienz erfolgreich umsetzen. Die Juroren Richard Kugel, Thomas Klug und Prof. Dr. Constantin May überreichten die Auszeichnung in der Kategorie „Beste Büroorganisation“ an die Steelcase Werndl AG, Rosenheim. Auf Platz zwei folgte der Bereich HR im Werk Mannheim der Daimler AG und den dritten Platz belegte der Bereich Customer Service der Brady Offer GmbH, Egelsbach. Sieger in der Kategorie „Bestes Verbesserungsprogramm“ ist die Daimler AG, Werk Mannheim, gefolgt von der Brady Offer GmbH, Egelsbach auf Platz zwei und der CeramTech GmbH aus Plochingen auf Platz drei.

Weitere Informationen: www. office-excellence.com und www.steelcase.com

Download: Pressemitteilung Office Excellence Kongress 2011, rtf-Format

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